Ida Bielers internationale Karriere begann mit dem Gewinn internationaler Wettbewerb auf drei Kontinenten: Goldmedaille, Publikumspreis und „Preis für Zeitgenössische Musik“ beim „Concorso internazionale V. Bucchi“ in Rom, beim Internationalen Violinwettbwerb Dr. Luis Sigall, Vina del Mar/Chile, „Vittorio Gui Preis für Kammermusik“ in Florenz und beim „Concert Artists Guild Award“ New York. Seit diesem fulminanten Start konzertiert sie weltweit in den wichtigsten Musikzentren.

 

Ida Bieler ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, der Schubertiade Hohenems, bei den Ludwigsburger und Schwetzinger Festspielen, beim Marlboro Music Festival, dem Casals-Festival Puerto Rico, Paris Festival Châtelet und Tivoli Festival. In verschiedenen Kammermusikformationen arbeitete sie mit Künstlern wie Gerhard Oppitz, Leonard Hokanson, Konrad Elser, Mischa Maisky, Boris Pergamenschikow, Gérard Caussé, Radovan Vlatkovic, Marie-Luise Neunecker, Patrick Messina und Mitgliedern des Guarneri, Amadeus und Emerson Quartetts zusammen.

 

Der künstlerische Werdegang von Ida Bieler ist besonders gekennzeichnet durch Darbietungen und Aufnahmen vollständiger Werkzyklen, von den Solo-Sonaten und Partiten von Bach bis zu den gesamten Sonaten von Bartók, Hindemith, Corigliano und Penderecki. Sie hat Werke von Aribert Reimann, Volker David Kirchner, und Moritz Eggert uraufgeführt und gab Erstaufführungen von Krzysztof Pendereckis Metamorphosen – Concerto per violino ed orchestra no. 2 mit dem Nationalen Symphonieorchester Mexiko unter der Leitung des Komponisten.

 

 

CD-Produktionen bei Harmonia Mundi France, Dabringhaus + Grimm, Naxos, Genuin und Coviello zeugen von ihrer solistischen und kammermusikalischen Vielseitigkeit. Ihre Einspielungen wurden mit dem Cannes Classical Award, dem Echo Klassik Preis, dem Fono Forum „Stern des Monats“, The Strad’s „Chamber Music Selection of the Month“ und Frankreichs „Repertoire 10“ ausgezeichnet.

 

Als Kammermusikerin war Ida Bieler von 1993 bis zu seinem Abschied von der Bühne 2005 Mitglied in Deutschlands legendärem Melos Quartett. Sie trat mit dem Ensemble Villa Musica auf, mit dem sie auch zahlreiche CD-Produktionen unternahm und war von 2001 bis 2015 Geigerin des Xyrion Klaviertrios und Heine Quartetts, Düsseldorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ida Bieler war als eine der ersten Frauen als Konzertmeisterin in einem wichtigen europäischen Orchester tätig. Von 1983 bis 1988 war sie Konzertmeisterin beim Gürzenich Orchester Köln und nahm anschließend eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt an. Seit 1993 leitet sie die Meisterklasse für Violine an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Von 2005 bis 2007 war sie Gastprofessorin für Violine und Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London. Seit 2009 hat sie eine Gastprofessor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz, Österreich inne und ist seit 2013 Mitglied der Streicherfakultät an der University of North Carolina School of the Arts (UNCSA), USA. 2015 wurde sie künstlerische Leiterin des Chrysalis Chamber Music Institutes an der UNCSA.

 

Sie gibt regelmäßig Meisterkurse u.a. bei der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Landesmusikakademie Schloss Ochsenhausen, der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Oberstdorfer Musiksommer, am Hindemith Institut in Blonay, Schweiz, an der Jerusalem Academy sowie in den USA, Kanada, Hongkong, Japan, Neuseeland und Australien.

 

Als eine der erfolgreichsten und gesuchtesten Violinpädagoginnen in Europa unterstützt Ida Bieler angehende Musiker auf vielfältige Weise. Sie war Initiatorin und künstlerische Leiterin der „Rheinischen Streicherakademie“ in Nordrhein-Westfalen und ist Schirmherrin und künstlerische Beraterin der Ida Bieler Streicherakademie Köln, der „Streicherakademie Ochsenhausen“ in Baden-Württemberg und des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ Rhein-Ruhr.

 

Ihr jüngstes pädagogisches Projekt, das „Vivaldi Projekt“ Düsseldorf, ein Trainingsprogramm für angehende Instrumentallehrer zur musikalischen Förderung sozial benachteiligter Kinder, ist beim Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ 2011 ausgezeichnet worden. Das Programm läuft seit 2015 auch in den USA an der University of North Carolina School of the Arts.

 

Frau Bieler ist in zahlreichen internationalen Wettbewerbs-Jurys tätig, darunter der Charles Hennen Kammermusikwettbewerb, „Franz Schubert und die Moderne“ Graz, Tromp International Competition Eindhoven, Spohr Wettbewerb Weimar, Deutscher Musikwettbewerb, Wettbewerb des Kulturkreises des BDI, der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, Grand Prix d’Eurovision, „Deutschen Stiftung Musikleben“ Hamburg sowie beim Wettbewerb “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ida Bieler erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der North Carolina School of the Arts bei Ruggiero Ricci und Marc Gottlieb. Sie setzte ihre Studien als Studentin bei Oscar Shumsky und Felix Galimir an der Juilliard School of Music in New York fort und erhielt weitere wichtige Impulse von Nathan Milstein in London. Sie schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen an der Musikhochschule Köln bei Max Rostal ab.

 

Ida Bieler spielt eine Meistervioline von Tommaso Balestrieri Cremonensis, Fecit Mantuae. Anno 1753. 

 

Januar 2016

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Die amerikanische Geigerin Ida Bieler hat im Laufe ihrer ungewöhnlichen Karriere Maßstäbe als Musikerin mit außergewöhnlichem Repertoireumfang gesetzt. Ihre Erfahrung und ihr Repertoire umfassen alle Aspekte der Solo- und Ensembleliteratur. Sie wird sowohl von der Kritik als auch vom Publikum für ihre einzigartigen persönlichen und kommunikativen Interpretationen gelobt.

In Zusammenarbeit mit dem Schott Verlag hat sie neue Ausgaben mit Werken von Edward Elgar, Franz Ries, Pierre Rode, Bedrich Smetana, Josef Suk, Henri Vieuxtemps und Karol Szymanowski herausgegeben.

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